ÖKB Leibnitz
OV Wolfsberg i.Schw.
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Termine

25.10.2008

Gedenkfeier für die gefallenen und verstorbenen Kameraden

Fotogallerie

 

Fahne 1860

Fahne 1903

Fahne 1956

Fahne 1990

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Der OV Wolfsberg i.Schw. stellt sich vor

 
Obmann:      Johann Kokol
Anschrift: Wolfsberg i.Schw. 188
8421 Wolfsberg i.Schw.
Telefon: 03184/30890                                                
Mobil: 0664/433 19 93

E-Mail: 

okb.ov-wolfsberg-schw@aon.at      

Kontakt:

Schriftf.: Hubert Hackl
Anschrift: Wolfsberg i.Schw. 81a
8421 Wolfsberg i.Schw.
Telefon: 03184/2900    
Mobil: 0664/73 56 00 55

E-Mail: 

hubert.hackl@gmx.at                    

 

 

Der Ortverband wurde geründet:1854

Der Verein zählt zur Zeit 211 Mitglieder, wovon 11 Kameraden Weltkriegsteilnehmer und 197 Kameraden Bundesheer-Reservisten, sowie 6 Kameraden sonstige Mitglieder sind.

Chronik:

1854 bis 1918

1854 - Der Kameradschaftsbund Wolfsberg/Schw wurde im Jahre 1854 als „Urlauber- und Abschieder-Verein“ gegründet. Die Gründer waren Josef Rauch, Alois Frisch, Johann Fruhmann, Peter Schweigler, Franz Urdl und Mathias Urdl. Eine amtliche Eintragung erfolgte zu diesem Zeitpunkt leider nicht.

1860 -  Der Verein erhielt seine erste Fahne. Sie war in schwarz-gelb gehalten und zeigte auf der einen Seite das kaiserliche Wappen, auf der anderen den Hlg. Georg als Drachentöter. Sie wurde bis 1903 benützt. Aus dieser Zeit stammt eines der ältesten Fotos, das den „Urlauber- und Abschieder-Verein“ und die Musikkapelle Wolfsberg/Schw zeigt.

1877 - Über Antrag der ersten Gründer wurde ein Vereinsvorstand gewählt: Obmann Josef Marbler, ObmStV Johann Vollmann, Kommandant Josef Sterf.

1878 - Der Vereinsname wird auf „Militär-Veteranen-Verein“ umgeändert. Das Protokoll hierüber trägt das Datum 30.04.1878 und ist von Obmann Josef Marbler, Alois Frisch, Pfarrherr Carl Schwiglhofer und Johann Fruhmann unterzeichnet. Protektor des Vereines wurde der Herr von Schloß Frauheim, Baron Caspar von Kellersperg.

1880 – Offizielles (amtlich bestätigtes) Gründungsjahr des Vereines. Die Statuten werden vom Statthalter zu Graz, Herrn von Myrbach, am 15.05.1880 gemäß § 9 Vereinsgesetz vom 15.02.1867 genehmigt und der Verein unter der Nummer 127 im Verzeichnis angeführt. 

1883 - Sr. Majestät Kaiser Franz-Joseph I. besucht Straß in Steiermark und Radkersburg. Am Empfang nimmt  auch der „Militär-Veteranen-Verein Wolfsberg“ mit der Musikkapelle vollzählig teil. Am Strasser Gemeindehaus wurde eine Erinnerungstafel angebracht.

1885 -  Ein neuer Friedhof wird eingeweiht. Die Vorarbeiten dazu leitsteten Obmann Josef Marbler und Hochwürden Carl Schwiglhofer.

1886 -  Hochwürden Carl Schwiglhofer wird Ehrenmitglied des Militär-Veteranen-Vereines.

1888 - Zum 40-jährigen Regierungsjubiläum des Kaisers wird in Wolfsberg/Schw eine Bronzestatue seiner Majestät, gewidmet von den Gemeinden der Pfarre und von Baron Caspar von Kellersperg, aufgestellt. Entworfen wurde sie von Prof. Tilgner, gesegnet von Prälat Carton. Der Aufstellungsort wurde fortan „Kaiserpark“ genannt.

1894 - Einweihung der Volksschule in Wolfsberg/Schw am 15. September 1894. Auch der „Militär-Veteranen-Verein“ nimmt daran teil.

1903 - Die zweite Fahne wird angeschafft. Sie kostete 1000 Kronen und wurde am 18.08.1903 gesegnet. Fahnenpatin war Frau Baronin von Kellersperg. Auf der gelben Vorderseite war das kaiserliche Wappen, umrahmt mit dem Schriftzug „Militär-Veteranen-Verein Wolfsberg 1903“, auf der grünen Hinterseite wiederum der Hlg. Georg und der Schriftzug „Für Kaiser und Vaterland“ zu sehen.

1904 - 50-jähriges Bestandsjubiläum des Vereines.

1914 - 29.06.1914, Teilnahme an der feierlichen Enthüllung des Denkmales der „Batterie der Toten“ in Gamlitz zu Ehren der dort stationierten Batterie des F.A.Reg. 4. Während der Feier wurde bekanntgegeben, dass am Vorabend der österreichische Thronfolger Franz-Ferdinand und seine Gemahlin Sophie in Sarajevo ermordet worden waren. Einen Monat später erfolgte die Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien.

1917 - Auf dem Grundstück von Obmann Josef Marbler wird der bestehende Friedhof erweitert. Sowohl der Grund für den sogenannten „Kriegerfriedhof“, als auch das Kriegerkreuz wurden vom Obmann gespendet. Von den ca 3.600 Einwohnern der Pfarre Wolfsberg mussten 605 Männer in den Krieg ziehen. 98 Kameraden sind an den verschiedenen Fronten gefallen oder gelten als vermisst.

1918 bis 1945

1920 - Nach dem 1. Weltkrieg wurde am 25.04.1920 mit einem Kostenaufwand von 86.153 Kronen im Ortskern ein Kriegerdenkmal errichtet. Der „Militär-Veteranen-Verein“ wird in den „Krieger-Bund“ umbenannt. Die Statue auf dem Denkmal stellt die Göttin Germania dar. Im Inneren des Denkmales sind wichtige Dokumente, Silbermünzen und Bilder aus dieser Zeit, die der Nachwelt erhalten bleiben sollen, aufbewahrt.

1921 - Segnung des Denkmales am 01.05.1921 durch Dr. Johannes List, später Prälat, einem Sohn der Pfarre. Die Musikkapelle nannte sich zu dieser Zeit „Kameradschaftsbundmusik“, was die große Verbundenheit zwischen Kameradschaftsbund und Musik beweist.

1922 - Um 1,339.387 Kronen wurden von der Munitionsfabrik Wöllersdorf vier Mörser-Granaten angekauft und an den Seiten des Kriegerdenkmales aufgestellt. Die Gasthof- und Realitätenbesitzerin Maria Gottinger wird Fahnenpatin.

1924 - Die „Kameradschaftsbundmusik“ wird zur „Feuerwehr-Musik der Pfarre Wolfsberg“ umbenannt.

1926 - Franz Fuxjäger, Kaufmann in Wolfsberg/Schw, wird zum Obmann des Vereines gewählt.

1929 - Josef Schabler aus Unterlabill wird Obmann des „Krieger-Bundes“ und hält diese Funktion bis 1939 inne.

1930 - Verspätete 70-Jahr-Feier des Vereines und 50. Geburtstag des nunmehrigen Ehren-Obmannes Josef Marbler. 10 Vereine mit 600 Kameraden nahmen an der Feier teil. Den Festgottesdienst hielt Msg. Hochw. Carl Schwiglhofer, die Predigt Feldkurat Hochw. Ernst Kortschark.

1934 - Msg. Carl Schwiglhofer, dessen Name untrennbar mit dem Kameradschaftsbund verbunden ist, verstirbt am 27.02.1934. Am Begräbnis nahmen 2.000 Menschen und 18 Priester teil.

1939 - Ausbruch des 2. Weltkrieges, der 142 Männern aus der Pfarre Wolfsberg/Schw das Leben kostet. Der „Krieger-Bund“ wurde in den „Nationalsozialistischen Reichskrieger-bund“, welcher aus dem „Kyffhäuser-Bund“ entstand, einverleibt und umbenannt.

1939 bis 1945

Keine Aufzeichnungen über Vereinstätigkeit, Obmann und Vereinstätigkeiten vorhanden. Aus der Pfarre Wolfsberg/Schw mussten 142 Soldaten ihr Leben an den verschiedenen Fronten in Russland, Frankreich, Jugoslawien, Italien, Griechenland, Ungarn und Deutschland lassen.

1945 bis heute

1946 - Josef Marbler, Kaufmann aus Wolfsberg/Schw wird zum neuen Obmann des Vereines gewählt.

1949 - Glockenweihe für die Pfarrkirche in Wolfsberg/Schw. Der „Unterstützungs- und Wohltätigkeitsverein“, so der Name des Vereines nunmehr, nimmt an den Feierlichkeiten teil.

1951 - Durch einen Zubau wird das Kriegerdenkmal erweitert bzw vergrößert. Die Blasmusik feiert am 02. September 1951 ihr 100-jähriges Bestehen.

1952 - Am 15.06.1952 wurde das Kriegerdenkmal nach einer gründlichen Renovierung und einem Zubau, an dem vier Marmortafeln mit den Namen der 142 Gefallenen im Krieg 1939 bis 1945 enthüllt und gesegnet. An der Denkmalsegnung nahmen 13 Vereine mit 9 Musikkapellen und 900 Kameraden und der „Unterstützungs- und Wohltätigkeitsverein“ teil. Die Segnung nahm Geistl. Rat Adolf Müller vor, dem Fest wohnten 4.000 Personen bei.

1953 - Aus dem „Unterstützungs- und Wohltätigkeitsverein“ wurde der „Österreichische Kameradschaftsbund, Ortsverband Wolfsberg/Schw.“

1956 - Mit großer Beteiligung der Bevölkerung und vielen Gastvereinen wird am 21.05.1956 die dritte Fahne des ÖKB, OV Wolfsberg/Schw feierlich gesegnet. Die Fahne zeigt auf der weißen Vorderseite in der Mitte eine Ansicht der Pfarrkirche und des Kirchplatzes, umrahmt vom Schriftzug „Kameradschaftsbund Wolfsberg/Schwt“. Die Rückseite, ganz in grün gehalten, zeigt den steirischen Panther als Wappentier. In den Ecken sind stilisiert Edelweiß-Blumen und die Jahreszahlen der beiden Weltkriege. Der Gastwirt und Fleischhauermeister Karl Gottinger wird Protektor des Vereines. Das Ehrenamt der Fahnenmutter übernimmt seine Gattin Maria Gottinger, Fahnenpatinnen sind Agnes Zenz, Cäcilia Griebitsch, Maria Hammer, Hedwig Handl, Maria Hunka, Elsa Hütter, Anna Platzer, Anna Pock, Maria Schabler, Juliane Sundl, Theresia Urdl, Anna Wesiak und Theresia Platzer.

1958 - Alois Fruhwirth, Gastwirt aus Maggau, wird neuer Obmann des „Österreichischen Kameradschaftsbundes“.

1959 - Am 07.06.1959 wird in der Bergkapelle Glojach eine Gedenktafel für die gefallenen Kameraden aus Glojach enthüllt.

1960 - Der Verein feiert sein 100-jähriges Bestehen. 18 Vereine mit 1.300 Kameraden und 8 Musikkapellen nehmen an der Feier teil.

1963 - Eine Böller-Salut-Kanone wird angekauft, Josef Schweigler als Schussmeister bestellt.

1967 - Pfarrer Alois Baumann wird neuer Seelsorger der Pfarre Wolfsberg/Schw. Der Kameradschaftsbund und die Musikkapelle sorgen für einen würdigen Empfang.

1970 - 110-Jahr Feier am 12. September 1970 mit 20 auswärtigen Vereinen, mehr als 1.000 Kameraden und 4.000 Gästen. Die Pfarre Wolfsberg/Schw steht ganz im Zeichen der 700-Jahr-Feier. Im Rahmen einer großen Heldenehrung wird von der Wolfsberger Musikkapelle ein eigens dafür von Hans Josel komponierter „Steirischer Zapfenstreich“ gespielt. Mit dem großen Zapfenstreich und einem Fackelmarsch zum Friedhof wird das Fest abgeschlossen.

1980 - 120-Jahr-Feier: 32 auswärtige Ortsverbände, 33 Fahnen, 11 Musikkapellen und 1.390 Kameraden defilieren am 01.06.1980 Kriegerdenkmal vorbei. Obmann Alois Fruhwirth wird mit dem Landesverdienstkreuz II. Klasse ausgezeichnet. Fahnenmutter Maria Gottinger spendet eine Trauerfahne.

1987 - Mit der Kriegerdenkmal-Renovierung wird begonnen.

1988 - Obmann Alois Fruhwirth wird mit dem Bundesverdienstkreuz in Silber am Band ausgezeichnet.

1989 - Bestellung einer neuen, der nunmehrigen 4. Fahne, und neuer Schärpen bei der Firma Fahnen-Ortner in Graz.

1990 - Josef Hackl, Landwirt aus Breitenfeld/T wird, nachdem Alois Fruhwirth nach 42 Jahren seine Funktion zurücklegt hat, als neuer Obmann des OV Wolfsberg/Schw gewählt.  Abschluss der Kriegerdenkmal-Renovierung und 135-Jahr Feier mit Fahnensegnung des OV Wolfsberg i. Schw. Die Segnung durch Pfarrer Geistl. Rat Alois Baumann erfolgte am 20.05.1990 im Rahmen eines Bezirkstreffens, an dem zahlreiche Ehrengäste und 41 auswärtige Vereine mit 1.490 Kameraden teilnahmen. Die Fahne kostete ATS 79.690,--. Die Patenschaft übernahm wieder Fahnenmutter Maria Gottinger. Durch den Verkauf von Erinnerungsplaketten (Fahnennägeln) wurde ein Erlös von insgesamt ATS 207.140,-- erzielt. Die Fahne zeigt auf der grünen Vorderseite das Gemeindewappen von Wolfsberg/Schw, flankiert von den Jahreszahlen 1854 und 1990 und umrahmt vom Schriftzug „Kameradschaftsbund Wolfsberg/Schw“. Die Rückseite der Fahne zeigt das Kanonenkreuz des Österr. Kameradschaftsbundes mit dem steirischen Wappen und den roten Kreis mit dem weißen Dreieck des Österr. Bundesheeres mit den gekreuzten Schwertern. Diagonal durch die Fahne verläuft ein rot-weiß-roter Streifen mit der Inschrift „Stets bereit“. Das Feldzeichen des Bundesheeres und dieser Schriftzug sollen die Verbundenheit des ÖKB mit dem Österr. Bundesheer betonen.

1993 - Ehren-Obmann Alois Fruhwirth wird mit dem Bundesverdienstkreuz in Gold ausgezeichnet.

2000 - Neuerliche Renovierung des Kriegerdenkmales und 145-jähriges Bestandsjubiläum mit Bezirkstreffen. Segnung des Kriegerdenkmales. An der Veranstaltung nahmen 40 auswärtige Vereine mit 40 Fahnen, 5 Musikkapellen und fast 1.000 Kameraden teil.

2001 - Neuwahl des Obmannes: Josef Hackl legt seine nach 11-jähriger Tätigkeit seine Funktion zurück. An seine Stelle wird Johann Kokol, Elektromeister i.R., gewählt.

2004 - Vom Verein werden neue Schärpen für die Fahnen-Offiziere, sowie neue Fahnenmasten, Trauerfahnen, die österreichische Staatsflagge und die Steiermärkische Landesflagge mit dem Landeswappen angeschafft.

2005 - Kriegerdenkmal-Generalrenovierung, Gedenkfeier für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege mit Kriegerdenkmal-Segnung am 28.05.2005, 150-Jahr-Feier mit dem 1. Bezirks-Treffen des Bezirkes Leibnitz am 29.05.2005. An der Veranstaltung nahmen 48 auswärtige Vereine mit 48 Fahnen, 9 Musikkapellen und mehr als 1.200 Kameraden teil.

 

 

 

 

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