ÖKB Leibnitz
OV Gamlitz
http://www.okb-bezirk-leibnitz.org/ov-gamlitz.html

© 2009 ÖKB Leibnitz
 

Termine

Sonntag, 20. September 2009 -   Ausrückung Judendorf-Strassengel, Treffpunkt 07:00 Uhr

Samstag, 10. Oktober 2009 -      Ausrückung Mitteregg, Treffpunkt 07:00 Uhr

Sonntag, 25. Oktober 2009 -       Totengedenken Lang/Lebring, Treffpunkt 12:30 Uhr

Sonntag, 01. November 2009 -    Kirchl. Ausrückung, Treffpunkt 13:00 Uhr

Fotogallerie

 

Der OV Gamlitz stellt sich vor

OV Gamlitz

Obmann: Johann Keber
Anschrift: Steinbach 24
8462 Gamlitz
Telefon:

03453/4644

Mobil: 0664/3771772

E-Mail: 

info@keber.eu                                                         

   

 

 

CHRONIK:

1866 Gründung eines Privat-Militär-Veteranen-Vereines Gamlitz

Von 1908 bis 1938 war Franz RESCH Obmann dieses Veteranen-Vereines; die ersten Obleute sind namentlich nicht bekannt. Dann wurde der Veteranen-Verein an den gesamtdeutschen KYFFHÄUSERBUND angeschlossen.

Bis zur Auflösung mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 war Karl WRATSCHKO Obmann dieses Bundes.

1949 wurde der Ortsverband Gamlitz des Österreichischen Kameradschaftsbundes gegründet.

Dem Gründungskomitee gehörten folgende Personen an:

Heinrich GLÜCK, Josef ORGEL, Eduard SCHWIMMER, Herbert WRATSCHKO, Josef WRATSCHKO, Karl WRATSCHKO, Josef ZIERER

Obleute:

1949 - 1954 - Josef ZIERER

1954 - 1957 - VDir. Fritz FRISCH

1957 - 1966 - Karl WRATSCHKO sen.

1966 - 1968 - Peter NEUMANN

1968 - 1970 - Josef TRAMPUSCH

1970 - 1991 - Franz SCHANTL

Seit 1991 -    Hans KEBER

Derzeit hat der ÖKB OV Gamlitz  225  Mitglieder.

Erinnerung an die "Batterie der Toten"

67 Mann machten 1866 in Gamlitz halt. Nur 13 kehrten zurück - alle anderen wurden in der Schlacht von Königgrätz getötet

Am 3. Juli 1866 wurde Österreichs Heer bei Königgrätz vernichtend geschlagen. Um den Rückzug zu ermöglichen, opferte sich eine Batterie, der in Gamlitz ein Denkmal gewidmet ist.

Aus Italien kommend machte die Batterie Nr. 7 des k&k Heeres im Juni 1866 im südsteirischen Gamlitz halt. Sie waren auf dem Weg nach Preußen, wo sich die kaiserlichen Heere gegen die preußische Armee in die Schlacht werfen wollten. Der Ausgang der Schlacht von Königgrätz 1866 ist bekannt:

Die nur mit Vorderladern ausgerüsteten Österreicher erlitten gegen die Preußen, die bereits moderne Zündnadelgewehre besaßen, eine vernichtende Niederlage. Um den Rückzug des verbliebenen Heeres zu sichern, harrte genau jene Batterie Nr. 7, die zuvor in Gamlitz Rast gemacht hatte, am Schlachtfeld aus und ermöglichte es so ihren Kameraden zu entkommen. Von insgesamt 64 Mann und drei Offizieren überlebten nur ein Offizier und 12 Soldaten die Schlacht. In der österreichischen Militärgeschichte ist die Batterie Nr. 7 seither als "Batterie der Toten" bekannt. Nach dem letzten überlebenden Kanonier Vormeister Mathias Weinhardt ist noch heute beim Bundesheer ein Unteroffizierslehrgang benannt. Die Gamlitzer ehrten die Kompanie schließlich mit einem Denkmal, dasselbe steht in Chlum nahe Königgrätz. Dessen Auffstellung stand aber ebenso an keinem guten Stern.

Am 21. Juni 1914 sollte das Denkmal enthüllt werden. Durch Verhinderung des Protektors Erzherzog Leopold Salvator wurde der Enthüllungstag auf dem 28. Juni und später aus unbekannter Ursache auf den 29. Juni verlegt.

Am Vortage stand Gamlitz bereits in Festschmuck, als die Schüsse von Sarajevo fielen. Groß war die Bestürzung der Bevölkerung, aber auch umwälzend die Maßnahmen, die auf Grund der Staatstrauer getroffen werden mussten, um den Feierlichkeiten noch einen entsprechenden Rahmen zu belassen. Auf allen militärischen Glanz wurde verzichtet, Musik und Salutschüsse unterlassen und statt des vorgesehenen Festbankettes nur ein kalter Imbiss gereicht.

Am 29. Juni 1914 traf um 10:30 Uhr Erzherzog Salvator an der Triumpfpforte in Gamlitz ein, wo er einen Blumenstrauß überreicht bekam. Er begab sich sofort zum Zeltlager der angerückten Verbände und nahm an einer von Feldbischof Bjelik zelebrierten Feldmesse teil. Hernach vollzog sich der Aufmarsch vor dem Denkmale. Baron Wucherer aus Gleinstätten begrüßte die Festgäste und brachte die telegrafische Trauerbotschaft des Kaisers an den Erzherzog über die Ermordung des Thronfolgers und seiner Gattin zur Verlesung. Vom Traditionsregiment legten als Deputation der Regimentskommandant Baron Bibra von Gleicherwiesen und Leutnant Noltsch aus Graz einen Eichenlaubkranz auf die Stufen des Ehrenmales. Nach der Defilierung der erschienenen 53 Veteranenvereine mit 38 Fahnen und in einer Stärke von 1340 Mann und der militärischen Formationen wurden die Feierlichkeiten abgebrochen - wieder hatte ein Krieg begonnen.

Obmann:                      Hans KEBER, Steinbach 24, 8462 Gamlitz, Tel. 0664/3771772 oder 03453/4644

Geschäftsf. Obmann:    August SKOFF, Kranach 96, 8462 Gamlitz, Tel.: 0664/2422770

1. Obm.Stvtr.:               Josef ORNIK, Sernau 74, 8462 Gamlitz, Tel. 0664/1547027

2. Obm.Stvtr.:               Johann GRILL, Karl-Gruber-Gasse 289/1, 8462 Gamlitz, Tel. 0664/5379054

Kassier:                       Konrad ORNIK, Kranach 43, 8462 Gamlitz, Tel. 0664/5809105

Kassier-Stvtr.:              Johann TIEBER, Grubtal 52, 8462 Gamlitz, Tel. 0676/7543488

Schriftführerin:              Eva Maria KAPAUN, 8461 Retznei 33a, Tel. 0664/3205379

Schriftf.Stvtr.:               Michaela KEBER, Schattengasse 106, 8462 Gamlitz, Tel. 03453/4644

Kommandant:              August SKOFF, Kranach 96, 8462 Gamlitz, Tel. 0664/2422770

Komm.Stvtr.:               Johann STANI, Kranach 80, 8462 Gamlitz, Tel. 0664/4118918

Fähnrich:                     Josef KAPAUN, 8461 Retznei 33a

Fähnrich-Stvtr.:             Josef MUSGER; Franz KLAMPFER

Schussmeister:            Rudolf ROM, Konrad ORNIK

Erstellt von:

Schriftführerin Eva Maria Kapaun, 15.09.2009

 

 

 
krwa